Diskussionsrunde: „Wirtschaftsförderung als regionaler Nachhaltigkeitsmotor“

„Wirtschaftsförderung als regionaler Nachhaltigkeitsmotor“ lautete das Motto der Veranstaltung an der Staatlichen Fachschule Gotha am letzten Donnerstag,15.03.2018.

Mit dabei in der Gesprächsrunde war auch Udo Weingart, Vertriebsleiter der Stadtwerke Gotha GmbH. Insgesamt diskutierten fünf Vertreter aus Politik, Verwaltung, Stiftung, Bildung und Energie. Peter Riecke, Thüringer Allgemeine, Lokalredaktion Gotha, moderierte die Runde für die etwa 20 interessierten Gothaer Fachschul-Studentinnen und -Studenten im Publikum.  

Auf die Frage hin, wie die Stadtwerke Gotha nachhaltig arbeiten, antwortete Udo Weingart kurz und bündig: Fernwärme. „Fernwärme ist die nachhaltigste Idee für die Zukunft“, unterstrich Weingart weiter. „Das Projekt „Bahnhofsquartier“ in Gotha steht stellvertretend dafür. In Planung ist, über erweiterte Teilnetze erneuerbare Energien einzuspeisen.“  

Im Gesamtergebnis der Diskussionsrunde standen die Einsichten, dass es mehr übergreifende Konzepte braucht, um nachhaltiges Wirtschaften zu fördern. Die alleinige Konzentration auf Strom in Kombination mit Photovoltaik ist zu kurz gedacht. Übergreifende Konzepte für Nachhaltigkeit sollten Wärmesysteme, Verkehrsnetze und industrielle Anwendungen gleichermaßen berücksichtigen.

„Wirtschaftsförderung als regionaler Nachhaltigkeitsmotor“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Gotha, des Heinrich-Böll Stiftung Thüringen e.V. und der Staatlichen Fachschule Gotha im Rahmen der Lokalen Agenda 21 Gotha.

Veröffentlicht: 20.03.2018