IBAhn-Ausstellung lockt Interessierte ins Kunstforum

Für die Internationale Bauausstellung (IBA) befasste sich ein vielköpfiges Team mit der Thüringerwaldbahn, die kurzerhand in IBAhn umgetauft wurde und um Gotha Stadt und Land vernetzt. Konkret wurden Vorschläge gesammelt, diese Vernetzung durch die Neugestaltung der Haltestellen aktiv zu verbessern.

Dazu leiteten die Stadtwerke Gotha als Förderer des Projektes zusammen mit Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf an der Hochschule Koblenz einen Ideenwettbewerb in die Wege, an dem sich engagierte Architekturstudenten beteiligten und Modelle für eine innovative Gestaltung der Haltestellen einreichten. Die 20 besten Modelle wurden knapp zwei Monate lang unter dem Namen „Gotha innovativ – 20 Ideen zur regenerativen IBAhn-Gestaltung“ im Gothaer Kunstforum ausgestellt. Neben der kreativen Umsetzung vereint die Entwürfe vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit: Sie kombinieren Energiegewinnung durch Sonneneinstrahlung und Windkraft mit Ladestationen für E-Bikes sowie dem regionalen Werkstoff Baubuche.

Nach Beendigung der Ausstellung zieht das Kunstforum eine erfreuliche Bilanz: Gemeinsam mit gleichzeitig ausgestellten Gemälden von Jorge Villalba lockten die Modelle etwa 1.000 Interessierte an. Obwohl es das Projekt nicht in die engere Auswahl der IBA geschafft hat, liegt es den Gothaern am Herzen. Mittlerweile ist es in den Verkehrsentwicklungsplan des Stadtrats aufgenommen worden und wird von diesem befürwortet.

Veröffentlicht: 27.05.2016