Stadtwerke-Geschäftsführer Elmar Burgard in den ehrenamtlichen Vorstand des AGFW gewählt

Bei der Umsetzung der Energiewende wird die Fernwärme eine wichtige Rolle spielen – das weiß man auch bei den Stadtwerken Gotha, wo man sich etwa für den Ausbau des städtischen Netzes einsetzt. Ein neuer Weg zu Mitwirkung und Austausch zum Thema erschloss sich nun für Geschäftsführer Elmar Burgard, der auf der Mitgliederversammlung des Energieeffizienzverbands für Wärme, Kälte und KWK e. V. (AGFW) am 26.04.2017 einstimmig in den ehrenamtlichen Vorstand gewählt wurde. Als Teil des Lenkungskreises Forschung und Entwicklung engagiert er sich hier in den Schwerpunkten Stadtentwicklung und Forschung.

Der AGFW hat es sich auf die Fahne geschrieben, die Möglichkeiten kostengünstiger, umweltschonender und versorgungssicherer Erzeugung und Verteilung von Fernwärme und Kälte aller Größenklassen zu untersuchen. Dabei nimmt der Verband auch eine Schnittstellenfunktion zwischen technischer Infrastruktur und kommunaler Planung ein, beispielsweise im Hinblick auf die Wirkungen des demografischen Wandels oder der nationalen Klimaanpassungsstrategie. In dieser Funktion unterstützte der Verband bereits die Fernwärmestadtwerke Gotha GmbH seit der der Wende 1989 und seit der Umfirmierung 2013 ebenso die Stadtwerke Gotha GmbH.

„Ich gehe davon aus, dass das Thema Wärme mit den darin enthaltenden Potentialen zum Beitrag zur Energiewende in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnt“ so Burgard, „insbesondere Unternehmen in kommunalem Eigentum sind hier engagiert und bedürfen einer starken Interessenvertretung, die ich speziell und gerade auch im Fachverband der Fernwärme, dem AGFW, sehe.“ Auch hinsichtlich des integrierten Stadtentwicklungskonzepts von Gotha wird diese Arbeit von Bedeutung sein – gemeinsam mit Netzwerkpartnern treiben die Stadtwerke Gotha derzeit die Quartiersentwicklung des Bahnhofsviertels voran, welches bis 2020 an das regionale Fernwärmeversorgungsnetz angeschlossen werden und als beispielgebendes Vorbild für andere Städte wirken soll. Ziel dieser energetischen Quartiersentwicklung ist die Reduktion von CO2 und damit eine saubere Luft in Gotha sowie eine Erhöhung der Lebensqualität bei gleichzeitiger Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Auch hierbei ist die Zusammenarbeit mit dem AGFW auf der Suche nach neuen Wegen eine wichtige Unterstützung.

Veröffentlicht: 28.04.2017