Stadtwerke zeigen sich mit neuen Farben – Fusion nun auch im Logo sichtbar

Nun wird auch optisch alles eins: nach dem Zusammenschluss der Stadtwerke Gotha GmbH mit den Fernwärmestadtwerken folgt dem Umzug in gemeinsame Büroräume nun die visuelle Vereinheitlichung. Das zukünftige Unternehmenssignet der neuen Stadtwerke Gotha GmbH wurde am Donnerstag im Rahmen der städtischen Pressekonferenz erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Statt dem grünen Logo der Fernwärme und dem rot-schwarzen Auftritt der Stadtwerke werden dem aufmerksamen Gothaer demnächst drei Farben freundlich entgegenstrahlen.

So entschied man sich nach langen Überlegungen für Rot, Gelb und Grün – denn zum Einen sind erstere die Farben des Stadtwappens, zum anderen steht Grün für umweltfreundliche Energie und Nachhaltigkeit. Die Gestaltung selbst entstammt dem Hause Gotha Design und Marketing GmbH. Dessen Team um Geschäftsführer Holger Gehrmann beriet die Stadtwerke beim sogenannten Re-Design. Das neue Logo enthält die wesentlichen Merkmale beider Unternehmen und soll die ehemals getrennten Historien der beiden kommunalen Unternehmen in Zukunft am Energiemarkt vereinen.

Die Energiewende ist in vollem Gange

Wenn das Unternehmen weiterhin so erfolgreich am hart umkämpften Energiemarkt bestehen will, müsse man finanziell, technisch, organisatorisch aber auch kommunikativ optimal aufgestellt sein, sind sich Geschäftsführung und Aufsichtsrat einig. Nur so könne man die sichere Energieversorgung der Haushalte und Unternehmen zu wettbewerbsfähigen Preisen mit modernster Technik garantieren. Modern ist auch das neue Logo – dezent, schwungvoll und regional. In den nächsten Monaten wird es auf allen Werbeflächen der Stadtwerke eingeführt. Auch eine neue, gemeinsame Webseite ist in Arbeit. Aber so wie erst Verwaltung, Mitarbeiter und Organisation zusammenwachsen müssen, so werden auch die neuen Kommunikationsmaßnahmen schrittweise eingeführt und umgesetzt.

Bereits im Herbst des letzten Jahres schlossen sich auf eine Entscheidung des Stadtrates die städtischen Energieversorger zu einem einheitlichen kommunalen Unternehmen zusammen – die beiden Geschäftsführer Elmar Burgard (ehemals Fernwärme) und Norbert Kaschek (technische Geschäftsführung der Stadtwerke) führen seither gemeinsam die Geschicke der Stadtwerke, welche derzeit rund 90 Mitarbeiter beschäftigen.Die Fusion der beiden Unternehmen dient nicht nur einer besseren Kundenorientierung, sondern soll auch Vorteile für den kommunalen Haushalt mit sich bringen, was wiederum den Bürgern in Stadt und Landkreis gleichermaßen zugute kommt.

Veröffentlicht: 30.06.2014